Vier Systeme, die Sie nachprüfen können
Sprachassistent rund um die Uhr
Nimmt Anfragen auf Deutsch, Englisch und Russisch per Sprache entgegen, qualifiziert sie und meldet jedes Gespräch transkribiert und zusammengefasst nach Telegram. Live ausprobierbar.
Digital Manager für den Filialbetrieb
Steuert Schichtpersonal über fotobestätigte Aufgabenlisten statt Papierjournal und Messenger-Chaos. Bis zu 20 Fotos pro Aufgabe, Web-Push ohne App-Store, ausgelegt auf bis zu 500 Filialen pro Instanz.
Content-System, das sich selbst verbessert
Recherchiert, veröffentlicht auf sechs Kanälen in drei Sprachen, liest die eigenen Reichweitenzahlen und schlägt Änderungen an den eigenen Anweisungen vor — behalten wird nur, was die Zahlen verbessert.
Trainer, der nicht halluziniert
Patentierter Trainingsagent für Callcenter: antwortet nur aus geprüften Schulungsunterlagen oder sagt ehrlich, dass er es nicht weiß. Genauigkeit vor Eloquenz.
Was einen Agenten betriebstauglich macht
Der Teil, der beeindruckt, ist selten der schwierige. Ein Sprachmodell formuliert gut, das weiß inzwischen jeder. Schwierig ist alles, was in der Demo nicht vorkommt: die Anfrage, die in kein Schema passt, das Dokument mit der fehlenden Seite, der Kunde, der etwas anderes meint, als er schreibt.
Ein Agent, den ich baue, darf deshalb nur, was er für seine Aufgabe braucht. Was nach außen geht, Geld bewegt oder sich nicht zurücknehmen lässt, legt er einem Menschen vor. Jeder Schritt landet in einem Protokoll. Und die Kosten für das Sprachmodell haben eine harte Obergrenze — ein Agent in einer Schleife darf ein Ärgernis sein, kein Loch in der Kasse.
Das klingt nach Bremse. In der Praxis ist es das Gegenteil: Erst wenn klar ist, wo der Agent aufhört, traut sich ein Team, ihm etwas zu überlassen.
Von der Aufgabe zum Agenten im Tagesgeschäft
Wir reden darüber, was heute ein Mensch tut, wie oft, und wo er urteilen muss. Ob am Ende ein Agent entsteht oder ein schlichter Workflow, entscheidet sich hier.
Schriftlich: was der Agent darf, was er vorlegt, woran gemessen wird, ob er funktioniert, und welche Kosten er höchstens verursachen darf.
Der Agent läuft zuerst neben dem Menschen mit, nicht an seiner Stelle. Erst wenn seine Vorschläge stimmen, bekommt er mehr Verantwortung.
Dokumentation, Zugänge, Notfallplan. Bewährt er sich, kommt die nächste Aufgabe. Bewährt er sich nicht, endet es hier, und Sie wissen, warum.
Was vor dem ersten Agenten gefragt wird
Was genau ist ein KI-Agent?
Ein Programm, das ein Ziel verfolgt und dafür selbst entscheidet, welchen Schritt es als Nächstes macht: Informationen nachschlagen, ein Werkzeug aufrufen, eine Rückfrage stellen, ein Ergebnis prüfen. Ein Chatbot beantwortet eine Frage. Ein Agent erledigt eine Aufgabe — und weiß im besten Fall, wann er sie nicht allein erledigen sollte.
Wann lohnt sich ein Agent und wann reicht ein einfacher Workflow?
Wenn ein Ablauf immer gleich ist, reicht ein Workflow, und der ist günstiger, schneller und leichter zu prüfen. Ein Agent lohnt sich dort, wo die Eingaben unterschiedlich sind und jemand heute urteilen muss: Welche Anfrage ist dringend, welches Dokument gehört wohin, welche Antwort passt zu diesem Kunden. Oft ist die beste Lösung eine Mischung — ein Workflow mit einem Agenten an genau der Stelle, an der geurteilt wird.
Welche Sprachmodelle verwenden Sie?
Das, was zur Aufgabe und zu Ihren Datenanforderungen passt: Modelle von Anthropic, OpenAI oder Google, wenn die Daten das erlauben, oder ein lokales Modell auf eigener Hardware, wenn nichts das Haus verlassen darf. Der Agent wird so gebaut, dass sich das Modell später austauschen lässt, ohne alles neu zu schreiben.
Was passiert, wenn der Agent einen Fehler macht?
Er wird einen machen, früher oder später. Deshalb bekommt alles, was nicht umkehrbar ist — eine E-Mail an einen Kunden, eine Buchung, eine Zahlung — eine menschliche Freigabe. Der Agent hat nur die Rechte, die er für seine Aufgabe braucht, und jeder Schritt wird protokolliert, sodass sich nachvollziehen lässt, warum er was getan hat.
Was kostet der laufende Betrieb?
Neben dem Aufbau fallen Kosten für die Modellnutzung an, die mit der Menge der Aufgaben wachsen. Diese Kosten werden vor dem Start abgeschätzt und technisch mit einer festen Obergrenze versehen, damit es keine Überraschung auf der Rechnung des Modellanbieters gibt.
Arbeiten Sie vor Ort in Freiburg und der Ortenau?
Ja. Ich sitze in Freiburg im Breisgau; Termine in Freiburg, Lahr, Offenburg, Emmendingen und dem Ortenaukreis sind persönlich möglich. Gerade bei Agenten hilft es, einmal neben den Menschen zu sitzen, deren Arbeit der Agent übernehmen soll.
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Welche Aufgabe soll ein Agent übernehmen?
Zwei Sätze genügen. Wenn ein einfacher Workflow reicht, sage ich Ihnen das zuerst.
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