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GEO · Freiburg · Ortenau

Wenn jemand ChatGPT fragt,
wer in Freiburg das macht

Immer mehr Menschen klicken sich nicht mehr durch zehn blaue Links, sondern fragen einen Assistenten. Der antwortet mit drei oder vier Namen. Ob Ihrer dabei ist, hängt nicht von Glück ab, sondern davon, was über Ihren Betrieb im Netz eindeutig steht — und das lässt sich messen und verbessern.

Denis Shokhirev, DennisCraft AI Studio, Freiburg im Breisgau. Ich baue KI-Systeme und weiß deshalb recht gut, wie diese Assistenten ihre Quellen auswählen.


Eine Beobachtung

Viele, die „in Freiburg“ genannt werden, sitzen gar nicht hier

Fragt man einen KI-Assistenten nach KI-Dienstleistern in Freiburg, tauchen auch Firmen aus Dortmund, Berlin oder Stuttgart auf. Sie haben keinen Standort in der Stadt. Sie haben eine Seite, auf der „Freiburg“ im Titel steht, die Leistung klar beschreibt und häufige Fragen beantwortet — manche gleich eine ganze Reihe solcher Seiten für verschiedene Städte.

Für einen Betrieb, der tatsächlich hier sitzt, ist das ärgerlich. Es ist aber auch eine gute Nachricht: Der Vorsprung der anderen besteht aus Arbeit, die sich nachholen lässt, nicht aus einem Budget, das man nicht hat.


Vorgehen

Erst messen, dann arbeiten, dann wieder messen

1 · Ausgangsmessung

Zehn Fragen, so formuliert, wie Ihre Kunden sie stellen würden — „Wer macht in Freiburg …?“, „Ich habe einen Betrieb in Lahr und suche …“. Gestellt in mehreren Assistenten, ohne angemeldetes Konto, damit kein Verlauf das Ergebnis färbt. Festgehalten wird, wer genannt wird und aus welchen Quellen.

2 · Warum die anderen genannt werden

Die Anbieter, die statt Ihnen auftauchen, werden unter die Lupe genommen: welche Seiten sie haben, welche Angaben, welche Verzeichnisse und Erwähnungen. Daraus entsteht eine kurze Liste: was die anderen haben und Ihnen fehlt.

3 · Die Website lesbar machen

Eine Unterseite pro Leistung und Ort, eindeutige strukturierte Daten zu Betrieb, Angebot und Einzugsgebiet, Antworten auf echte Kundenfragen, ein Zugang für die Crawler der KI-Anbieter. Nichts davon ist Trickserei, alles davon hilft auch menschlichen Besuchern.

4 · Nachmessen

Nach vier bis sechs Wochen dieselben Fragen in denselben Assistenten. Sie sehen schwarz auf weiß, was sich verändert hat — oder eben nicht.


An der eigenen Website erprobt

Dieselbe Methode, auf diese Seite angewendet

Am 28. Oktober 2026 habe ich die zehn Fragen an meine eigene Website gestellt. Auf „Wer ist Denis Shokhirev?“ antwortete Gemini korrekt und stützte sich ausschließlich auf diese Seite — als Person war ich also gut beschrieben.

Bei den Fragen nach Leistungen in Freiburg dagegen: kein einziges Mal genannt. Der Grund war schnell gefunden. Es gab kaum Unterseiten, die eine konkrete Leistung mit dem Ort verbinden, und die vorhandenen waren intern kaum verlinkt. Genau das wird seitdem behoben — diese Seite ist ein Teil davon.

Die Nachmessung steht Anfang Dezember an. Ich halte das hier bewusst offen fest: Wer eine Methode verkauft, sollte zeigen, dass er sie auch an sich selbst anwendet.

Zwischenstand vom 31. Oktober: Drei Tage nach Veröffentlichung der Seite „n8n-Experte Freiburg“ nennt ChatGPT die Studio für genau diese Frage an erster Stelle, Perplexity bei einer allgemeinen Automatisierungsfrage an zweiter. Screenshots und Grenzen: Fallstudie zur eigenen Website. Wie eine Ausgangsmessung bei einem anderen Betrieb aussieht, zeigt die anonymisierte Messung bei einem Versicherungsmakler in der Ortenau.


Häufige Fragen

Was Betriebe zu KI-Sichtbarkeit fragen

Was ist GEO überhaupt?

GEO steht für Generative Engine Optimization: die Arbeit daran, dass KI-Assistenten wie ChatGPT, Perplexity, Gemini oder die KI-Antworten bei Google Ihren Betrieb kennen und nennen, wenn jemand nach einer Leistung in Ihrer Gegend fragt. Die Assistenten lesen dafür dieselben Quellen wie eine Suchmaschine — aber sie antworten mit drei, vier Namen statt mit zehn Links.

Was ist der Unterschied zu klassischer Suchmaschinenoptimierung?

Vieles überschneidet sich: Eine Seite, die Google nicht findet, findet auch kein Assistent. Der Unterschied liegt in der Antwortform. Bei Google reicht Platz sieben noch für einen Klick, bei einem Assistenten, der drei Anbieter nennt, ist Platz vier unsichtbar. Dazu kommt, dass Assistenten stärker auf eindeutige Angaben achten: wer Sie sind, was genau Sie anbieten, wo — und ob andere Seiten das bestätigen.

Kann man sich einen Platz in ChatGPT kaufen?

Nein, und wer Ihnen einen garantierten Platz verspricht, verspricht etwas, das er nicht kontrolliert. Was sich beeinflussen lässt, sind die Quellen, aus denen die Assistenten schöpfen. Was sich messen lässt, ist, ob Sie vor und nach der Arbeit genannt werden.

Wie lange dauert es, bis sich etwas ändert?

Neue Seiten werden von Suchmaschinen meist innerhalb weniger Tage erfasst, in den Antworten der Assistenten zeigt sich das oft erst nach einigen Wochen. Deshalb wird nach vier bis sechs Wochen mit denselben Fragen nachgemessen und nicht nach drei Tagen.

Brauche ich dafür eine neue Website?

In aller Regel nicht. Meist fehlen einer bestehenden Website nur ein paar Bausteine: eine eigene Unterseite pro Leistung und Ort, eindeutige strukturierte Daten, verständliche Antworten auf die Fragen, die Kunden tatsächlich stellen. Das lässt sich ergänzen, ohne alles neu zu bauen.

Arbeiten Sie vor Ort in Freiburg und der Ortenau?

Ja. Ich sitze in Freiburg im Breisgau; ein erstes Gespräch in Freiburg, Lahr, Offenburg oder Emmendingen ist persönlich möglich. Die Arbeit selbst passiert an Ihrer Website und läuft remote.

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Werden Sie genannt, wenn Ihre Kunden fragen?

Schreiben Sie mir Ihre Website und Ihre wichtigste Leistung. Dann sehen wir, wo Sie heute stehen.

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